Eine erweiterte Sportanlage für das VHG


Davon, dass  Bewegung, Spaß und Spielfreude  das Markenzeichen der noch verhältnismäßig jungen und modernen Sportart Beach-volleyball sind, konnten sich am Mittwoch Landrat Alfred Reisinger und der Leiter des Veit- Höser- Gymnasiums Oberstudiendirektor Helmut Dietl an Ort und Stelle überzeugen: Am Vormittag  wurde das neu errichtete Beachvolleyball-Feld offiziell  vom Landkreischef an den VHG – Chef übergeben, und das natürlich in Anwesenheit von Schülern, die im Anschluss an den offiziellen Teil gleich, angeleitet von  ihrem Sportlehrer Bernd Winter, gruppenweise den Ball über das Netz schmettern durften.

In seinen Willkommensworten merkte Helmut Dietl an, wie sehr man sich über diese neue Sportanlage auch in ihrer Bedeutung für die Entzerrung des  Sportunterrichts, in dessen Sportstunden außer dem Gymnasium auch die anderen  drei Schulen des Schulzentrums berücksichtigt werden müssten,  freue. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen, Herr Landrat und dem Kreistag, die als Sachaufwandsträger unseren schon seit längerem  geäußerten Wunsch zur Umsetzung dieser Maßnahme verwirklicht haben“. Eingeschlossen in den Dank sei genauso Harald Götz, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, der für die gesamte Planung und Durchführung  zeichnete.

Die Anlage, die für den regulären Sportunterricht und Aktivitäten im Rahmen der Nachmittagsbetreuung zu Verfügung stünde, stellte Reisinger anschließend in Einzelheiten vor. „Nachdem am Lagerplatz der Kreisbauhöfe in Parkstetten Erdmaterial für die Schüttung eines Erdwalls benötigt wurde, konnte dieses  ursprünglich erst für das kommende Jahr vorgesehene Schulprojekt vorgezogen werden“: Die Erdarbeiten habe flexibel die in unmittelbarer Nähe an der Mittel- und Realschule Bauarbeiten betreibende Rattenberger Firma Schneller ausführen können, die auch den notwendigen von den Amberger Kaolinwerken stammenden Spezial – Beachsand auf dem Spielfeld verteilte.

Das Beachvolleyball-Feld  selbst verdeutlichte der Kreisfachberater mit technischen  Daten. Es  habe eine Größe von 22 mal 14 Meter, wobei das eigentliche Spielfeld 16 mal 8 Meter messe und allseits drei Meter Sicherheitsbereich zur Verfügung stünden. Platziert wurde es so, dass die angrenzende Kugelstoßanlage zwar verkleinert, aber dennoch voll weiter genutzt werden könne. Es  wurden 200 Tonnen des speziellen Beachsandes in einer Stärke von 45 cm eingebaut. Insgesamt beliefen sich die Kosten für die Anlage knapp 11 000 Euro, wobei die Netzanlage in Höhe von 700 Euro das VHG selbst übernahm.
               
Recht aufmerksam hatten inzwischen die Schüler, Buben aus den sechsten Klassen, den jeweiligen Ausführungen zugehört, bis sich schließlich der Landrat an sie wandte und sie in ein heiteres Frage – Antwortspiel zu diesem Sport verwickelte. Klar, dass sie sich vor diesem Treffen wahrscheinlich mit Hilfe ihres Lehrers schon darüber schlau gemacht hatten, dass Beachvolleyball schon seit 1996 Olympia reif ist und von der in Atlanta beheimateten  Coca – Cola – Marke damals gesponsert wurde. Und dass es in Berlin immer wieder große Beachvolleyball-Turniere gibt, wussten sie auch. Und damit sie es vielleicht auch mal zu Profi- Beachvolleyball-Spielern brächten, durften sie, und das natürlich barfuß wie es die Regeln verlangen, das Feld ausprobieren.

Bildunterschrift: Die begeisterten Beachvolleyball-Spieler mit Kreisfachberater Harald Götz, Landrat Alfred Reisinger, Sportlehrer Bernd Winter und Schulleiter Helmut Dietl ( von links).  

Straubinger Tagblatt vom 06.10.2011 (Dorothea Wolf)







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