Gymnasialpreis für zwei Schülerinnen des VHG Bogen
Mit dem Thema ihrer Seminararbeit „Von der Pflanze in den Tank – Fermentation von Zuckerhirse zu Bioethanol“ wurde Elisa Osterode, Abiturientin des achtjährigen Gymnasiums am Veit-Höser-Gymnasium Bogen, mit dem ersten Preis beim diesjährigen Gymnasialpreis nachwachsende Rohstoffe 2011 in den Räumen der Volksbank Straubing ausgezeichnet. Im Rahmen des W-Seminars „Die vielfältige Welt der Alkohole“ im Fachbereich Chemie unter Betreuung von Chemielehrer Studienrat Wilhelm Gasparics fertigte die Schülerin Elisa Osterode ihre Seminararbeit an. Hierbei wurden landwirtschaftliche, gesellschaftliche, biologische und chemische Aspekte aufgegriffen. Im praktischen Teil konnte aus dem zuckerhaltigen Presssaft der Hirsepflanze durch alkoholische Gärung Bioethanol gewonnen werden. Elisa Osterode untersuchte in zahlreichen Experimentreihen Einflussfaktoren der alkoholischen Gärung, so z.B. Temperatur, Hefeart oder Nährstoffangebot näher, um die Optimierung des Gärvorgangs stetig weiter voranzutreiben. Die beeindruckenden Ergebnisse der durchgeführten Experimente wurden mit großer Sorgfalt und Anschaulichkeit dargestellt und stets nachvollziehbar erläutert. Für die Präsentation ihrer Seminararbeit beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ am 3. und 4. März 2011 in Passau wurde sie bereits mit dem sehr erfreulichen 2. Platz im Fachbereich Chemie ausgezeichnet.
Den erstmals von der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe vergebenen Sonderpreis im Fachbereich Kunst erhielt Ramona Hornberger vom Veit-Höser-Gymnasium Bogen. Die diesjährige Abiturientin des neunjährigen Gymnasiums hat in ihrer Facharbeit mit dem Thema „Kunst aus Naturmaterial“ eine Vielzahl von Pflanzenpapieren aus den Fasern selbst gesammelter Pflanzen hergestellt. Dabei entstanden „Papiere“ mit höchst interessant strukturierten Oberflächen, auf denen mit ebenfalls selbst aufbereiteten Naturpigmenten in zeichenhaften Bildern deren Herstellungsprozess thematisiert wurde. Expressive künstlerische Schaffenskraft, vereint mit naturwissenschaftlicher Experimentierfreude führte zu gelungenen Arbeitsergebnissen, die ganz im Sinne des erweiterten Kunstbegriffes aktuelle Probleme unserer Zeit erfassen und so Kunst und Leben miteinander verbinden. Betreuungslehrer der Facharbeit war Oberstudienrat Edgar Stein.
(Helmut Dietl)
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