Mathematik - Über uns

Stundenausstattung und Unterrichtsversorgung

Die Unterrichtsversorgung im Fach Mathematik hat am VHG Bogen einen hohen Stellenwert, umso mehr, da im G8 das schriftliche Abitur in Mathematik für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist. In der 5. Jahrgangsstufe ist an unserer Schule eine zusätzliche Intensivierungsstunde für das Fach Mathematik reserviert und in der 6. Jahrgangsstufe gibt es ebenfalls eine Zusatzstunde. Dafür können die Klassen sogar noch einmal geteilt werden, so dass eine individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin möglich wird. Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren dort und auch in den freiwilligen Intensivierungsstunden in den Jahrgangsstufen 7 mit 8 von unserer Lernwerkstatt Mathematik (eigene Rubrik) mit zahlreichen Freiarbeitsmaterialien. Während der Qualifikationsphase für das Abitur ermöglichen kleine Kurse eine optimale Vorbereitung auf das Abitur, was sich jedes Jahr in überdurchschnittlichen Leistungen im Abitur im Vergleich zum bayernweiten Schnitt niederschlägt. 

Lehrwerke

Von der fünften bis zur zwölften Jahrgangsstufe unterrichten wir mit den Lehrwerken "Lambacher Schweizer, Mathematik für Gymnasien" des Klett-Verlags. 

Jahrgangsstufentests

Zu Beginn des Schuljahres finden in den Jahrgangsstufen 8 und 10 für ganz Bayern zentral gestellte Bayerische Mathematiktests (BMTs) statt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeiten, die im Schuljahr zuvor erworben wurden, sowie Grundwissen abgeprüft werden. Die Ergebnisse werden als kleine Leistungsnachweise gewertet. Die Aufgabenstellungen der BMTs von 2000 bis 2014 und die zugehörigen Lösungen können auf der Seite des ISB (->Vergleichsarbeiten/Prüfungen ->Jahrgangsstufenarbeiten Gymnasien ->Mathematik) eingesehen und heruntergeladen werden.

Grundwissen

Lernwerkstatt Mathematik

Einleitend werden die drei grundlegende Fragen „Eine Lernwerkstatt- was ist das?“, bzw. was wir darunter verstehen, „Wie ist diese Werkstatt entstanden?“ und „Welche Ziele werden mit der Lernwerkstatt verfolgt?“ kurz erklärt. Im 2. Teil stehen dann genauere Angaben über die räumliche Gestaltung, die Hauptziele und die Ausstattung um diese zu verwirklichen, gefolgt von einem Ausblick für ein mögliches P-Seminar.

Eine Lernwerkstatt- was ist das?
Diese Frage kann eigentlich nicht mit einem Wort oder einem kurzen Satz beantwortet werden, da der Begriff einer Lernwerkstatt auf sehr vielfältige Weise verstanden werden kann. Für uns ist eine Lernwerkstatt ein Raum, in dem Lernmaterialien und Übungsprogramme zur Verfügung gestellt werden, damit unsere Schüler die Möglichkeit erhalten, sich mit dem Unterrichtsstoff selbstständig auseinander zu setzen - sei es durch Veranschaulichung an Modellen oder dem Umgang mit den Materialien.

„Wie ist diese Werkstatt entstanden?“
Der Wunsch an unserer Schule eine Lernwerkstatt für Mathematik einzurichten war schon länger vorhanden, nur – wie geht man an die Sache ran?
Auf dem Seminar „Projektmanagement in Schulen“, das vom RENIS-Team („Regionales Netzwerk innovativer Schulen“) am 17. und 18. Oktober 2002 in Kostenz durchgeführt wurde, bekamen wir wertvolle Impulse zur Umsetzung der Idee. Nachdem das zentrale Problem, nämlich einen geeigneten Raum zu finden, mit dem alten Computerraum gelöst war, konnten wir die weitere Planung in Angriff nehmen.
Das nächste große Problem stellt sich in der Finanzierung des Projektes. Einige kleinere Umbauten im alten Computerraum und die Ausstattung mit geeignetem Material erfordern Finanzmittel bis zu 12000 €. Ein relativ großer Teil (4000 €) ist durch die Stiftung „Bildungspakt Bayern“ bereits im Februar 2002 zur Verfügung gestellt worden, so dass wir mit der Ausstattung der Lernwerkstatt beginnen konnten. Den restlichen Bedarf, versuchen wir über Spenden - die auch in Zukunft jederzeit gerne genommen werden - abzudecken. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei den Firmen bedanken, die bis dato doch schon einen erheblichen Geldbetrag gespendet haben.

„Welche Ziele werden mit der Lernwerkstatt verfolgt?“
Immer wieder taucht die Frage auf: “Wozu das Ganze? Was bietet eine Lernwerkstatt, was nicht auch der „ normale“ Unterricht bietet?“
Nun es können z.B. Kenntnisse über Figuren und das Wissen um geometrische Beziehungen aus dem Herstellen und Betrachten konkreter Modelle erwachsen.
Zur Förderung von Teamarbeit und Kreativität lösen die Schüler einzeln oder in Gruppenarbeit Zahlenrätsel und Knobelaufgaben, gehen gestalterisch mit geometrischen Formen um und beschäftigen sich mit mathematischen Übungs- und Strategiespielen oder festigen den Lerninhalt mit altersgerechter Lernsoftware am Computer.
Durch das Angebot, verschiedene Lösungswege veranschaulichen zu können, und der Möglichkeit verschiedene Lösungshilfen zu beziehen, kann eine solche Lernwerkstatt eine individuell angepasste Förderung fast aller Schüler sicherstellen. Diese Formen des Unterrichts motivieren die Schüler und erhöhen somit seine Effizienz. Die Werkstatt soll es ermöglichen, unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bei Aufgaben, z.B. hinsichtlich Komplexität und Abstraktionsgrad, anzubieten.
Die Lernwerkstatt kann im Mathematikunterricht sowohl bei der Einführung, der Bearbeitung und der Festigung bzw. Sicherung des Lernstoffes eingesetzt werden.
Mit der Lernwerkstatt Mathematik können die Forderungen nach einem innovativen und abwechslungsreichen Unterricht, nach neuen didaktischen Konzepten und Unterrichtsformen und die Freude am Lernen bei den Schülern hervorragend realisiert werden.

(1) Räumliche Gestaltung mit Begründung; (Gruppenarbeitstische.........)

Um den Raum und die Unterrichtsmethoden in der Lernwerkstatt so individuell wie möglich zu gestalten wurde folgende Ausstattung gewählt.

  • 2 Gruppenarbeitstische für je 10 Schüler
  • 2 Gruppenarbeitstische für je 6 Schüler
  • 10 Computerarbeitsplätze
  • Lehrerarbeitsplatz (mit Computer, Beamer, Laminiergerät und Schneidegerät)
  • Overheadprojektor
  • Magnettafel
  • Waschecke
  • Außerdem zwei Nischen zur getrennten Aufbewahrung von Geometrie- und Algebra Materialien


(2) In der Lernwerkstatt Mathematik stehen Materialien für lernwirksamen Unterricht bereit. 


Hauptziele der Lernwerkstatt

1. Bereitstellung einer geeigneten Lernumgebung, dazu gehören:

1.1 Einfache Organisationsmöglichkeiten eines methodenreicheren Unterricht  (Freiarbeitsmaterialien/Lernzirkel/Übungszirkel/…)

1.2 Veranschaulichung von Sachverhalten an Modellen, Arbeiten mit Netzen und Körpermodellen, Darstellung von am Computer

1.3 Vereinfachte Integration des Computers im Unterricht durch Lernprogramme, Übungsprogramme (Üben mit  Selbstkontrolle usw.)

1.4 Materialgeleitetes Lernen

2. Ziele bezogen auf das Lehren

2.1 Förderung der Kommunikation zwischen den Kollegen

2.2 Erprobung und Weiterentwicklung neuer Unterrichtsformen

2.3 Austausch von Materialien, Ideen und Anregungen

2.4 Diskussion über pädagogische und didaktische Erfahrungen

3. Ziele bezogen auf das Lernen (für die Schüler)

3.1  Förderung von Schlüsselqualifikationen

3.2  Veranschaulichung mathematischer Zusammenhänge

3.3  Selbstentdeckendes Lernen

3.4  Differenziertere Förderungsmöglichkeiten

3.5  Förderung der Sozialkompetenzen

3.6 individuelle Förderung

 
Beispiele und Materialien zu den Zielen:

Modelle zur Veranschaulichung geometrischer Vorstellungen (zu 1.2 und 3.2)

  • Wie viele Schüler passen in einen Kubikmeter
  • Wie viele Quadratmillimeter ergeben einen Quadratmeter
  • Körpermodelle

Lernzirkel zur eigenständigen Erarbeitung von Lerninhalten (zu 1.1, 1.4 und 3.3, 3.4 und 3.5)

  • Lernzirkel Spiegelungen
  • Lernzirkel Schätzen
  • Lernzirkel Spiegelungen
  • Lernzirkel Flächenberechung
  • Lernzirkel Pyramide
  • Lernzirkel Volumenberechnung
  • Lernzirkel Wahrscheinlichkeit

Materialien zur Förderung des geometrischen Vorstellungsvermögens (zu 1.1, 1.2 und 3.3)

  • Clickies
  • Stäbchenmodelle
  • Sumo Würfel
  • Nagelbretter

Sammlung von Fermi-Aufgaben  (zu 3.3) 

Übungszirkel (zu 1.4, und 3.4, 3.6)

  • Prozentrechnen
  • Quadratische Funktionen

mathematische Knobeleien (zu 1.1 und 3.3, 3.6)

Freiarbeitsmaterialien zu verschiedenen Themenbereich (zu 1.1 und 3.5)

  • Kreuzzahlrätsel
  • Domonio, Triminos
  • Bingo

Materialwagen zu Basteln (zu 1.1)

  • Schere, Papier, Klebstoff

 

(3) Projekte. Angedacht ist auch ein P-Seminar Mathematik. Mögliche Themen sind: 

  • bewegte Mathematik
  • Erstellung von Lernzirkel

 


Von: Th. Rupprecht

Lernwerkstatt Chronik

Beginn des       Schuljahres 2002/03

Geburt der Idee. Treibende Kraft bei der Konzeption, der Verwirklichung und des Aufbaus war Hr. Dirk Hoffmann. Tatkräfige Unterstützung leisteten Hr. Konrad Sommer und Hr. Jürgen Schön.

18.10.02
 

Erstellung eines Konzepts im Rahmen der RENIS-Fortbildungsveranstaltung „Projektmanagement in Schulen“.

Ende Oktober 2002

Genehmigung durch die Schulleitung.

November 2002

Ein passender Raum wird gefunden.

Dezember 2002

Stellung eines Antrags auf finanzielle Unterstützung an die Stiftung “Bildungspakt Bayern“.

Januar 2003

Die Stiftung Bildungspakt Bayern gewährt eine finanzielle Unterstützung von 4000 €.

Februar/März 2003

Besichtigung der Lernwerkstätten an der Hauptschule Wallersdorf und der Grundschule Teisnach.

Mai 2003

Materialsichtung auf der Bildungsmesse in Nürnberg.

Juni 2003

Spendenaufruf an regionale Firmen.

Juni 2003
 

Erste Umbaumaßnahmen im vorgesehenen Raum (Einbau von Regalsystemen, Installation der Computer).

August 2003

Ausstattung der Lernwerkstatt mit der vorgesehenen Möblierung.

Oktober 2003

Erste Unterrichtsversuche mit den Klassen in der Lernwerkstatt.

Oktober 2003
 

Erhalt einer weiteren großzügigen Spende von 5000€ durch die Hermann-Gutmann-Stiftung.
Erste Unterrichtseinheiten werden seitdem in der Lernwerkstatt durchgeführt.

2004 bis 2010

Sukzessiver Ausbau der Materialien und Erprobung der einzelnen Arbeitsmethoden. Alle Fachkollegen der Fachschaft Mathematik arbeiten mit den vorhandenen Mitteln. Die Ausstattung wird laufend erweitert und den Bedürfnissen angepasst. Zu verschiedenen mathematischen Bereichen (v.a. in der Unterstufe) werden Lernzirkel aufgebaut, im Unterricht eingesetzt und verbessert.

Seit Einführung des G8 (Teil 1)

Klassen werden häufig in der Intensivierung geteilt und in kleinen Gruppen gezielt unterrichtet. Dabei wird verstärkt auf lernschwache Schüler eingegangen und unterschiedliche Unterrichtsarten praktiziert. Außerdem nutzen auch andere Fachrichtungen (z.B. Englisch) die Räumlichkeiten.

Seit Einführung des G8 (Teil 2)

Aufgrund der flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten und der vielseitigen Ausstattung wird der Raum gerne auch von anderen Gruppen genutzt (Schülerzeitung, Vorbereitungen auf Ausstellungen etc.), so dass ein breiter Einsatzbereich und eine gute Auslastung gewährleistet ist.

Aktivitäten

02Dez2019

Das Veit-Höser-Gymnasium Bogen wird erneut MINT-freundliche Schule!

Am 2. Dezember 2019 wurde das Veit-Höser-Gymnasium Bogen erneut als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet und somit für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) geehrt. Unter der Schirmherrschaft des bayerischen Kultusministers...  mehr Infos »
06Jun2019

Einzug ins Finale des Pangea-Mathematikwettbewerbs

Toller Erfolg für Susanne Kiefl (7b). Sie hat sich für das Finale des Pangea-Wettbewerbs qualifiziert. An der Vorrunde hatten bundesweit über 100.000 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangstufen 3 bis 10 teilgenommen. Knapp 4.500 von ihnen waren berechtigt die Zwischenrunde...  mehr Infos »
16Mai2019

Känguru-Rekord-Teilnahme am VHG

Beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb Känguru hat eine Rekordzahl von 166 Schüler/innen des VHG teilgenommen. Beteiligt waren einzelne Schüler/innen bzw. gesamte Klassen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12, welche in ihrer jeweiligen Klassenstufe Aufgaben in verschiedenen...  mehr Infos »
14Mär2019

Toller Erfolg bei der Mathematikolympiade

Die beiden Schülerinnen Juliana Wirth (8a) und Susanne Kiefl (7b) meisterten die ersten beiden Runden der Mathematik-Olympiade mit Bravour und qualifizierten sich für die Landesrunde in Würzburg vom 22. bis 24. Februar.  An der Universität Würzburg stellten die 180...  mehr Infos »
09Mai2018

Das VHG hat heuer 17 "Mathe-Kängurus"

Beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb Känguru, der jedes Jahr im März von der Humboldt-Universität zu Berlin ausgerichtet wird, nahmen insgesamt 95 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5, 6, 9 und 10 am Veit-Höser-Gymnasium Bogen teil. Abhängig von ihrer Jahrgangsstufe galt es...  mehr Infos »
31Mai2017

Große Sprünge beim Känguru der Mathematik am VHG Bogen

Beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb Känguru, der jedes Jahr im März von der Humboldt-Universität zu Berlin ausgerichtet wird, nahmen insgesamt 109 SchülerInnen der Jahrgangsstufen 6, 9, 10 und 11 am Veit-Höser-Gymnasium Bogen teil. Abhängig von ihrer Jahrgangsstufe galt es...  mehr Infos »
14Apr2017

Die Q11 Informatik des VHG zu Besuch bei der Firma AMZ in Straubing-Salching

Am 28. März hatten zwanzig Schülerinnen und Schüler des Oberstufenkurses und des P-Seminars Informatik Q11 des Veit-Höser Gymnasiums Bogen die einmalige Möglichkeit, das Unternehmen AMZ (Apparate-, Maschinenbau und Zerspanungstechnik) zusammen mit ihrer Informatiklehrerin Frau...  mehr Infos »
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