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Veit-Höser-Gymnasium Bogen Deutsch  Deutsch
         

Deutsch

Deutsch wird von der 5. Klasse bis zum Abitur unterrichtet und ist im G8 verpflichtendes Abiturfach.

Am VHG werden als Lehrwerke das Kombibuch Deutsch (Büchner) und Deutschbuch (Cornelsen) eingesetzt.

 

Auszug aus dem Jahresbericht 2007/08:

„Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten“, so der plakative Slogan des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Um Kindern dieses Erlebnis, der abnehmenden Bereitschaft zu lesen zum Trotz, wieder zu ermöglichen, allem voran aber, um auf die Besorgnis erregend schlechten Ergebnisse jüngster ISB-Erhebungen, was Leseleistung und Textverständnis angeht, zu reagieren, erreichten Anfang dieses Schuljahres mit Einführung des Konzeptes „Mehr lesen – mehr verstehen! Neue Wege der Leseförderung an Bayerns Schulen“ durch das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus neue Vorschriften die Schulen. SchülerInnen der Unterstufe sollen dabei durch verschiedenste Maßnahmen, nicht zuletzt durch eine beträchtliche Anzahl gelesener Bücher nicht nur im Fach Deutsch wieder zu Lesefreude und Lesekompetenz finden.

 

Nun ist am VHG das Thema Lesen und dessen Förderung, vor allem aber das Bewusstsein, dass Leseleistungen im Allgemeinen in den letzten Jahren kontinuierlich nachgelassen haben und die Unterstufenschüler beim Lesen unbekannter Texte erhebliche Schwierigkeiten haben, nicht erst seit diesem Schuljahr Thema, so dass die neu erlassenen Bestimmungen und Vorschläge gar nicht so neu erschienen.

 

Wir begegneten mit einer Vielzahl bewährter, aber auch neu eingeführter Maßnahmen:

 

Die Fachschaft Deutsch erwarb zu Beginn dieses Schuljahres die Schullizenz für Antolin, eine web-basierte Plattform für Leseförderung. Hier wählen SchülerInnen eigenständig Buchtitel aus, die sie bereits gelesen haben oder noch lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie dann mit Hilfe von Antolin Fragen zu dem jeweiligen Buch. Auf diese Weise wird sinnentnehmendes Lesen gefördert, die SchülerInnen werden motiviert, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen. Wir Lehrkräfte haben dabei die Möglichkeit, uns ein Bild von der Leseleistung und den Lesevorlieben unserer SchülerInnen zu machen und im Unterricht gezielt darauf zu reagieren.

 

Die Verantwortlichen für die Schülerlesebücherei, OStRin Elisabeth Perschl und StRin Brigitte Sommer, versahen dankenswerterweise alle Antolin-fähigen Bücher in unserer Jugendbibliothek mit entsprechenden Aufklebern.

 

 

Weiterhin wurden in mehreren Klassen wieder der Buxtehuder Bücher-Igel / Verlag an der Este vorgestellt und Bestellungen vorgenommen.

 

 

Das Organisieren von Klassenbibliotheken, die die Möglichkeit bieten, die eigenen Lieblingsbücher anderen weiterzuempfehlen bzw. an MitschülerInnen auszuleihen, sowie pädagogische Maßnahmen, die die Lesefreude im Rahmen der Lektürearbeit fördern, etwa das Basteln von Lesekisten oder das Führen von Lesetagebüchern, ergänzten das Angebot.

 

Die Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Buchhandlung Winklmeier, der wir für ihre kompetente Unterstützung dankbar sind, etwa den Welttag des Buches zum Anlass nehmend, komplettierte das Programm.

 

Auch stellten Fr. Perschl und Fr. Sommer Bücherkisten für Vertretungsstunden zusammen, verbunden mit der Hoffnung, Anreize für freies Lesen zu schaffen.

 

Traditionsgemäß beteiligten sich die 6. Klassen wieder am Vorlesewettbewerb, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen seit 1959 veranstaltet wird. Unsere Schulsiegerinnen waren Patricia Kolbeck (6a), Bianca Schindler (6c) und Selina Kerscher (6c). Patricia Kolbeck erreichte überdies auf Stadtebene einen beachtlichen 2. Rang. Wir gratulieren!

 

 

Zudem nahm die Fachschaft Deutsch in diesem Schuljahr erstmals die Möglichkeit wahr, in manchen Jahrgangsstufen eine Schulaufgabe durch eine im Rahmen des Modellversuchs MODUS 21 freigegebene Maßnahme zu ersetzen. Die mutigste Entscheidung, in pädagogischen Auseinandersetzungen innerhalb der Fachschaft und zusammen mit dem Elternbeirat getroffen, war es wohl, in den Jahrgangsstufen 9 und 11 am Schuljahresende einen Test anzusetzen, der den Jahresstoff in seinen Schwerpunkten abprüft. Dieser Test wird für die gesamte Jahrgangsstufe einheitlich abgehalten, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten, und hat das Ziel, die Nachhaltigkeit des Lernens zu fördern. Die ersten Erfahrenswerte waren durchaus positiv.

 

 

Überdies wurden im Schuljahr 2007/08 neben der kontinuierlichen Unterrichtsarbeit verschiedene, den normalen Unterricht bereichernde Aktivitäten durchgeführt. Willkürlich ausgewählt sind zu nennen der Besuch einer Theateraufführung zu Michael Endes „Wunschpunsch“ in Straubing mit den 8. Klassen (Labrenz, Meier, Zollner), eine Theaterfahrt nach Passau der 11. Klassen zu einer Aufführung von Lessings „Minna von Barnhelm“ (Kitzinger, Sagstetter, Schwarzbauer), ein Besuch der Vorstellung des Südostbayerischen Städtetheaters in Straubing von Kleists „Der zerbrochene Krug“ mit allen SchülerInnen der 12. Jahrgangsstufe (Graf, Perschl, Sagstetter), die Lesungen der Autorin Irma Krauß für SchülerInnen der 9. Klassen sowie des Autors Josef Einwanger vor SchülerInnen der 6. Klassen mit anschließendem Kinobesuch der Kinderbuchverfilmung (organisiert von StD Würzner in seiner Eigenschaft als „Schulischer Beauftragter für Schulbibliothek und Leseförderung“), ein Kinobesuch der Klasse 5b im Anschluss an die Besprechung der Klassenlektüre „Die rote Zora“ in Straubing (Knödl), der Besuch eines Bauernhofes im Zusammenhang mit der Klassenlektüre „Rennschwein Rudi Rüssel“ der Klassen 5a und 5d (Käser, Zollner) und schließlich die dreitägige LK-Fahrt nach Prag unter dem Titel „Auf den Spuren Kafkas“ mit mehreren Theaterbesuchen (Perschl).

 

 

Ines Bucher, OStRin, Fachleiterin Deutsch


„Maria Stuart“-Inszenierung gibt einige Rätsel auf

 

Q11, K12 und LKD 13 besuchten Vorstellung des Landestheaters Niederbayern im Theater Am Hagen in Straubing

 Nehmen wir mal die schauspielerischen Leistungen aus! Sogar vom Theaterkritiker und Leserbriefschreiber bekamen sie ihre Komplimente. Dagegen fand die Inszenierung keinerlei Gnade vor den gestrengen Richtern der Theaterkunst nach dem Motto: „Wo Schiller draufsteht, muss auch Schiller drin sein“, wohl aber vor unseren Schülern. Zwar blieben zahlreiche offene Fragen und manche Ungereimtheiten gleich nach der Vorstellung, doch gelang es dem Dramaturgen Peter Oberdorf in der tags darauf stattfindenden Nachbesprechung am Veit-Höser-Gymnasium, die Leitideen der Regisseurin transparenter und das eine oder andere Fragezeichen durch plausible und stringente Antworten überflüssig zu machen, so dass die Schüler aus der Aufführung und dem Nachtarock durchaus ihren Gewinn zogen.

 

Szenen aus der Vorstellung im Theater AM Hagen
Dramaturg Peter Oberdorf plauderte vor den Kollegiaten aus der K12 aus dem Nähkästchen

Aktivitäten


Montag, 5.10.2009, 20 Uhr, Treffpunkt: Straubinger Tagblatt

Ein ganz spezieller Ausflug bot sich dem Deutsch LK der 13.Jahrgangsstufe sowie den Mitgliedern der Schülerzeitung: einmal direkt in das Geschehen einer Zeitungsredaktion eintauchen und den Abl...



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