Timm Holzner nahm erneut am Bundesfinale der Internationalen JuniorScienceOlympiade teil

16Okt2017

In Hannover wurden in einem einwöchigen Seminar zur 14. Inter­nationalen JuniorScienceOlympiade (IJSO) unter 42 Bundesfinalistinnen und -finalisten die sechs besten Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften für das deutsche Nationalteam ausgewählt. Darunter war erneut – wie auch im letzten Jahr - Timm Holzner aus der Q11 des Veit-Höser-Gymnasiums Bogen, der den erfreulichen 17. Platz belegte.

Die 42 hellen Köpfe in den Naturwissenschaften, die sich unter bundesweit etwa 4.500 Schülerinnen und Schülern für dieses einwöchige Seminar qualifizierten, sind gerade einmal 12 bis 15 Jahre alt. Allen gemeinsam ist die Begeisterung für ein breites Spektrum in den Naturwissenschaften. Im Wettbewerb mussten sie sowohl theoretische Aufgaben in Biologie, Chemie und Physik lösen, als auch ihr Können beim Experimentieren zeigen.

 

Die Jugendlichen beschäftigten sich im Labor intensiv mit dem Thema Fasern. Prof. Dr. Gunnar Friege (IDMP), Dr. Andreas Schneider und Herr Krey (beide ACI) öffneten den auswärtigen Gästen die Türen für Hörsäle und Laborräume am Institut für Anorganische Chemie. Ein besonderes Erlebnis und atmosphärischer Höhepunkt war die Klausur im ehrwürdigen Kalichemie-Hörsaal. Nach drei intensiven Klausurtagen sorgte der Besuch des Sealife Aquariums und der Herrenhäuser Gärten für Abwechslung und einen interessanten Perspektivwechsel. Spiel und Spaß beim Bowlen rundeten eine ereignisreiche Woche in Hannover ab.

 

Am Freitag, den 13. Oktober 2017 wurden die Siegerinnen und Sieger in einer feierlichen Preisverleihung im Alten Rathaus Hannover geehrt. Etwa 120 Gäste waren anwesend, als die Bundesfinalisten gewürdigt und die Medaillen überreicht wurden. Mit einem Ausflug in die Welt der Gravitationswellen fesselte Frau Professor Heurs in ihrem Festvortrag die Aufmerk­samkeit der Zuhörer im Saal.

Die sechs Nationalteammitglieder werden in einem Trainingsseminar am IPN · Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel auf ihre Reise nach Nijmegen vorbereitet. Dort treffen sie Anfang Dezember auf 300 Jugendliche aus weltweit etwa 50 Nationen, mit denen sie um Gold, Silber und Bronze wetteifern.