UNESCO-Aktionen für nachhaltig produzierte Schokolade und für die Vermeidung unnötiger Plastikverpackungen

20Okt2017

Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche 2017 (16. - 20. Oktober 2017) haben UNESCO-Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe an vier Tagen jeweils in der Pause über nachhaltig produzierte und verpackte Schokolade an einem Stand inmitten der Pausenhalle informiert und die Schoko-Tafeln, -Riegel und schokolierten Nüsse zum Verkauf angeboten. Beteiligt waren die Schülerinnen Michelle Brunner, Magdalena Graf, Magdalena Häusler und Lorena Oekonomides.

Die Aktion wurde unter der Leitung der neuen UNESCO-Schulkoordinatorin Frau StRin Sabine Reiß durchgeführt, die die UNESCO-Aktivitäten im 1. Halbjahr des Schuljahres 2017/18 an der Schule teilweise neu entwickelt, organisiert und zusammen mit der UNESCO-Schülergruppe, bestehend aus zwölf engagierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10, durchführt.

Bei den Schokoladen-Produkten der Marken nucao und lovechock handelt es sich um fair und darüber hinaus nachhaltig produzierte und gehandelte Schokolade, deren Umverpackung vollständig biologisch abbaubar ist: An Stelle einer Plastik-oder gar Alu-Folie wird eine kompostierbare Folie aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet.

Die Umverpackung ist aus recycelbarem Karton.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Schokolade aus diesem Sortiment – im Gegensatz zu gewöhnlicher handelsüblicher Schokolade – nicht den gesundheitsschädlichen, raffinierten Haushaltszucker enthält, sondern getrockneten Kokosblütensirup.

Im Vergleich zur handelsüblichen Vollmilch- bzw. Zartbitter-Schokolade, welche um die 40-50% bzw. 25-30% Weißzucker enthält, ist in diesen Schokoladen deutlich weniger Zucker, d.h. lediglich um die 1-20% nicht-industriell verarbeiteter Zucker, enthalten (1% Zuckeranteil bezieht sich auf Zartbitter-Schokolade von „lovechock“ mit 93% Kakao-Anteil).

Außerdem wird die Schokolade bei niedrigeren Temperaturen hergestellt, so dass Nährstoffe aus dem Kakao erhalten bleiben.

Ein bestehender Negativpunkt: Die nachhaltige Schokolade ist im Schnitt vergleichsweise teurer als gewöhnliche Schokolade.

Die SchülerInnen des VHG sollten mit dieser Aktion der UNESCO-Gruppe dafür sensibilisiert werden, dass es kompostierbare Folie (statt Plastik- oder Aluminium-Folie) sowie „Süßigkeiten“ ohne Haushaltszucker und ohne künstliche Süßstoffe überhaupt gibt und dass diese dennoch gut schmecken.

In allen Schokoladen-Produkten der Marke „lovechock“ steckt außerdem ein kleiner Zettel mit einem Spruch, wie in einem Glückskeks.

Beziehbar ist die nachhaltige Schokolade beispielsweise im denn's-Bio-Markt oder in der Spezerei in Straubing.

An der Aktion zur Vermeidung unnötiger Plastikverpackungen verbunden mit Umwelt- und Ressourcenschutz sowie zur korrekten Mülltrennung beteiligte sich auch Frau Martina Murrer mit Plakaten, die im Rahmen des WR-Unterrichts in der Klasse 9b gestaltet wurden (o. Abb.).

 

StRin Sabine Reiß

Je zwei Neuntklässlerinnen informierten am UNESCO-Stand über die nachhaltige Schokolade.

Interesse verbunden mit einem Einkauf wurden mit leckerer Schokolade belohnt!

Die Plakate zu beiden Aktionen

Informationsplakat zur nachhaltigen Schokolade

Informationsplakat zur Vermeidung von Plastikverpackungen

Zum Nachlesen: Vermeide Plastikverpackungen... (Teil 1)

Zum Nachlesen: Vermeide Plastikverpackungen... (Teil 2)

Zwei exemplarische Tafeln nachhaltiger Zartbitter-Schokolade von lovechock

Diese Folie sieht auf den ersten Blick aus wie Plastik, ist jedoch 100% biologisch und kompostierbar!

Exemplarische Schokoriegel von nucao