Wettbewerbe

14Mai2007

Schulsieger bei National Geographic Wissen 2007

 

Nun ist es offiziell, der Schulsieger am Veit-Höser-Gymnasium heißt Gregor Gall und besucht die Klasse 7b.

 

Der 13-jährige Gregor hatte sich zunächst als Jahrgangsstufensieger der siebten Klassen qualifiziert und verwies Simon Bauch (8c) bzw. Max Hiegeist (9b), die Jahrgangsstufensieger der 8. bzw. 9. Klassen auf die Plätze zwei und drei. Er vertritt nun das VHG beim Landesentscheid in Bayern. An unserer Schule beteiligten sich mehr als 70 Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis an diesem Wettbewerb. 2006 beteiligten sich bundesweit 240.000 Mädchen und Buben am größten Schülerwettbewerb für 12- bis 16-Jährige. Der Wettbewerb wird von National Geographic Deutschland gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schulgeographen e.V. (VDGS) und dem Westermann Verlag durchgeführt und findet bereits seit 2000 erfolgreich statt.

 

1. Platz im Mathematikwettbewerb Bayern

Jetzt hat es Johann Haas schwarz auf weiß: Er gehört zu den Besten im Freistaat. Zumindest im 8. Landeswettbewerb Mathematik Bayern, an dem der 15-jährige Schüler des Veit-Höser-Gymnasiums zusammen mit rekordverdächtigen 1063 anderen Gymnasiasten und Realschülern bis Klassenstufe 10 teilgenommen hat. Johann gehört zu den 30 Kandidaten, die die vier Algebra- und Geometrieaufgaben mit voller Punktzahl gelöst haben, und das, obwohl der Schüler eigentlich den neusprachlichen Zweig besucht.

 

Schulleiter Helmut Dietl gratulierte dem Zehntklässler, der stolz seine Urkunde und das Buchgeschenk vom Bayerischen Kultusministerium präsentierte. „Letztes Jahr war ich zu bequem teilzunehmen, aber heuer hat mich ein Freund, der auch schon einmal mitgemacht hat, dazu ermuntert“, berichtet der Schüler. Mathematik ist seine große Leidenschaft, er möchte in diesem Fach Abitur machen und es auch studieren.

 

Der Erfolg hat ihn gar nicht so sehr überrascht, er habe schon beim Einsenden seiner 28 Seiten umfassenden Lösungen ein gutes Gefühl gehabt. Jetzt gelte es, die zweite und letzte Runde des Wettbewerbs zu überstehen, zu der alle Kandidaten mit einem ersten oder zweiten Preis eingeladen werden. Ob er auch am Bundesausscheid teilnehmen wolle, dessen Ankündigung ihm mit seiner Urkunde zugeschickt worden sei? „Selbstverständlich“, meint Johann zuversichtlich – neue Herausforderungen sind dem bescheidenen, aber zielstrebigen jungen Mann immer willkommen.

 

„Er ist wirklich ein Ausnahmeschüler“, ist sich Mathematiklehrerin Grit Liebig sicher, die Johanns Klasse unterrichtet und an ihn die Aufgaben für den Wettbewerb weitergegeben hat: „Ich habe gewusst, er hat das Zeug dazu. Und Johann ist ein Schüler, der nicht nur kann, sondern auch will –das ist der eigentliche Weg zum Erfolg.“ Warum hat sich der Schüler trotz seiner offensichtlichen Begabung für den neusprachlichen Zweig entschieden? „In den Mathestunden war mir schon immer langweilig“, erklärt Johann. Der Stoff habe ihm noch nie Schwierigkeiten bereitet, deshalb sei es ihm sinnvoller erschienen, im Zeitalter der Globalisierung eine weitere moderne Fremdsprache zu lernen. Es versteht sich von selbst, dass er auch in Französisch und Latein gute Noten schreibt und inzwischen seine ersten Bücher auf Englisch liest. Obendrein ist er in seiner Klasse beliebt, denn er ist immer bereit, seinen von Mathematik weniger begeisterten Mitschülern mit Geduld und pädagogischem Geschick Sinus, Kosinus und andere Ungereimtheiten näherzubringen.

Die Sieger bzw. der Schulsieger mit Schulleiter OStD Helmut Dietl und Geographielehrer StR z.A. Lutz Müller, der den Wettbewerb an der Schule koordinierte

Freuen sich beide über den bemerkenswerten Erfolg: Schulleiter Helmut Dietl gratuliert Johann Haas zu seinem ersten Platz im 8. Landeswettbewerb Mathematik Bayern. (Foto: ahi)