Baumplanzaktion
Baumpflanzaktion anlässlich der Amtseinführung von Schulleiter Helmut Dietl:
In südlichen Ländern ist es im ländlichen Raum Pflicht, dass ein Landwirt für seine Nachkommen Olivenbäume pflanzt. Der Olivenbaum steht für Wertbeständigkeit, langsames Wachstum mit später reichem Ernteergebnis. Wir wissen, dass der Olivenbaum viele Jahre benötigt, bis er Früchte trägt. Ein Olivenbaum verträgt aber leider unser raues niederbayerisches Klima nicht.
Zu jedem Olivenhain und zu den Weinfeldern gehört aber auch ein Schatten spendender Walnussbaum, unter dem nach getaner Arbeit Siesta gehalten wird. Der Walnussbaum ist auch der Lieblingsbaum des neuen Schulleiters. Er steht aus seiner Sicht auch symbolisch für die Entwicklung eines Kindes. Er wächst sehr langsam (vom Kind zum Jugendlichen), er bildet ein großes, belastbares Wurzelwerk aus (gleichbedeutend mit dem festen Fundament in der Familie, im Freundeskreis und in der Heimat verwurzelt sein), später bildet er Früchte aus, die zunächst nicht sichtbar sind, weil sie hinter einer dicken Schale verborgen sind. Erst wenn die Früchte reif sind, fallen sie ab und die Frucht öffnet sich dabei. Auch in der Schule müssen Schüler reifen, die „fertige Frucht“ wird am Gymnasium mit Überreichen des Abiturzeugnisses sichtbar.
Der neue Schulleiter Helmut Dietl hat deshalb im Pausenhof seinen Lieblingsbaum gepflanzt in der Hoffnung, dass er reichlich Früchte tragen wird.
