VIVA POLONIA!
Bogener Gymnasiallehrer bei Projekttreffen in Polen Bogen (ak) „Viva Polonia - Es lebe Polen!“ So lautet der Titel des recht unkonventionellen Polen-Reiseführers von Steffen Möller, dem zweitbekanntesten Deutschen in Polen nach Papst Benedikt XVI.. Und wie gut man als Gast in Polen lebt, das durften die Lehrkräfte Alfons Kitzinger und Cordula Nutischer beim Projekttreffen in Konskie erfahren, im Rahmen einer dreijährigen COMENIUS-Schulpartnerschaft. Daran nahmen auch Kolleg(inn)en von der Hauptschule Langenlois (Österreich) sowie aus Bratislava (Slowakei), Voranca Bistrica (Slowenien) und dem gastgebenden polnischen Gymnasium teil. Schon bei der herzlichen Begrüßung auf dem Johannes-Paul II.-Flughafen in Krakau fiel auf, wie sehr die gastgebenden Kolleginnen mit Deutschland und seiner Sprache vertraut waren. Am ersten Tag des Treffens wurde den Gästen das „Gimnazjum Nr 1“ samt Lehrer- und Schülerschaft präsentiert – eine nicht nur große, sondern auch recht gut ausgestattete Schule mit Beamern in vielen Klassenzimmern, neuen Computern in den Informatikräumen und durchwegs ansprechendem Lernmaterial. Nach dem Schulrundgang gehörte der Vormittag den ausländischen Gästen. In der Aula wurden sie von Schülergruppen mit liebevoll gestalteten Plakatwänden überrascht, mit Liedern, Tänzen, deutschen(!) Gedichten und original polnischen Speisen. Anschließend trafen sich die Vertreter(innen) der fünf Partnerschulen zur Projektplanung unter dem Thema: „Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt“. Auch machten sie sich gegenseitig mit ihren Schulen vertraut. Am Nachmittag wurde der bevorstehende „Lehrer- und Lehrerinnentag“ (eigentlich: „Tag der Bildung“) gefeiert. Viele polnische Kolleginnen – Lehrkräfte sind in Polen meist weiblich – erhielten Urkunden und Auszeichnungen, die es dann abends mit Essen, Trinken, Musik und Tanz gebührend zu feiern galt. Der eigentliche „Lehrertag“ war selbstredend schulfrei. Er wurde zu einem Ausflug nach Kielce genützt, der größten Stadt der Woiwodschaft Heiligkreuz. Zur Überraschung aller hatte es über Nacht geschneit und der Winter war eingezogen. Trotz Kälte und Schnee wurde die Fahrt durch die polnischen Wälder und Dörfer, vorbei an riesigen Feldern und Wiesen, zu einem eindrucksvollen Oktober-Erlebnis. Auch galt es, den ältesten Baum Polens zu bestaunen, eine achthundertjährige Eiche. Nicht weniger Eindruck hinterließ die Besichtigung der Stadt Kielce, des Doms auf dem Schlossberg und der besten Konditorei am Ort. Schon rückte für die Bogener Lehrer der letzte Tag in Konskie heran. Nach dem Empfang im Rathaus durch den Bürgermeister hieß es Abschied nehmen – allerdings nur bis zum Februar 2010! Denn dann kommen die COMENIUS-Projektteilnehmer nach Bogen, um einen Einblick in die deutsche bzw. bayrische Kultur zu gewinnen und um die Stadt Bogen und ihren Faschingszug kennenzulernen, nicht zuletzt aber das Veit-Höser-Gymnasium.
(Alfons Kitzinger)
 - Lehrkräfte aus fünf EU-Ländern beim Bürgermeister von Konskie, ganz rechts: Cordula Nutischer
 - Pompon-Feuerwerk zum polnischen „Lehrertag“

Catania 2007
Delegation des Veit-Höser-Gymnasiums bei Projekttreffen auf Sizilien
Der Weg zum vereinten Europa erscheint oft beschwerlich sein und lang - die Konferenz der Staats- und Regierungschefs in Lissabon hat’s bewiesen. Der Weg zum vereinten Europa kann aber auch leicht sein und heiter. Das erfuhren drei Schüler und zwei Lehrer des Bogener Veit-Höser-Gymnasiums, die sich im Rahmen eines COMENIUS-Schulpartnerschaftsprogramms der Europäischen Union kürzlich zum Projekttreffen nach Catania auf Sizilien begaben. Neben den Sizilianern waren auch die anderen Partnerschulen aus Zypern, Kalabrien, Ungarn, Polen und Augsburg mit Delegationen vertreten, und so begann schnell ein fröhliches Palavern, das nicht nur die Englischkenntnisse der Schüler einem Härtetest unterwarf, sondern sie auch zu Kommunikationsversuchen auf Französisch und Italienisch herausforderte. Die gastgebende Schule, das „Istituto tecnico e commerciale per il turismo“, hatte im Rahmen des Projektthemas „Die Kultur als Schatz der Nation“ ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Es führte die Gäste zunächst durch das kulturreiche, quirlige Catania, dessen Lebensrhythmus der benachbarte Vulkan Ätna auch im übertragenen Sinne zu prägen scheint, und dann in das einst so mächtige Syrakus mit seinem gewaltigen griechischen Theater (16000 Sitzplätze), dem Santa-Lucia-Dom, der den antiken Athene-Tempel in seine Mauern integriert, und seiner malerischen Altstadt. Abends ging es zur Barockstadt Noto, die bei nächtlicher Illumination wie eine einzige imposante Opernbühne wirkt. Weitere Exkursionen führten zu den römischen Mosaiken der Villa Casale in Piazza Armerina, zur Lavaschlucht Gola del Alcantara und zum pittoresken Bergstädtchen Taormina, das sich dank Jahreszeit ohne Touristenmassen präsentierte. Natürlich wurde auch solide Projektarbeit geleistet. Die Bogener Schüler (Alex Frolov, Carina König, Franziska Schneider) stellten ihre Präsentation über das Kloster Windberg vor, und ihre Lehrer (Martina Kernbichl, Alfons Kitzinger) waren sichtlich stolz, dass es den Siebtklässlern dabei gelang, die Klippen des Englischen in freier Rede zu umschiffen. Nach einer turbulenten Dezemberwoche bei Temperaturen bis zu zwanzig Grad hieß es Abschied nehmen vom heiteren Süden. Die Bogener taten das mit der Überzeugung: Es macht Spaß, Europäer zu sein.
 - Abend in Noto
 - Der Lava-Elefant von Catania mit Dom der Heiligen Agatha
 - Bellini-Theater
 - Improvisierter Spracherwerb
 - Bogener und Sizilianer im griechischen Theater von Syrakus
 - Deutsch-polnisches Lehrerinnen-Team


Comenius-Projekt „Kultur als Schatz der Nation“
Internationale Begegnung am VHG:
Aus Augsburg, Süditalien, Sizilien, Polen, Ungarn und Zypern kamen die Gäste ans Veit-Höser-Gymnasium, die zusammen mit den Gastgebern das Comenius-Projekt „Kultur als Schatz der Nation“ gestalten. Neben der Projektarbeit im Pavillon der Schule standen für alle Beteiligten in der knappen Woche ihres Aufenthalts noch Exkursionen nach Passau und Regensburg sowie ein Empfang im Bogener Rathaus auf dem Programm, an den sich ein Spaziergang auf dem Naturlehrpfad und ein Besuch im Kreisheimatmuseum anschlossen. Bei einem gemeinsamen Abendessen kamen sich die Schüler und Lehrer in entspannter Runde näher. Zum Abschluss lud das VHG die Besucher zu einem kleinen Schulfest in die Dreifachturnhalle ein, wo Schulorchester, Jazzband und Theatergruppe ihr Können zum Besten gaben. Dem wollten die Gäste nicht nachstehen und unterhielten das begeisterte Publikum mit Liedern aus ihrer Heimat und einem Tanz in Nationaltracht. Als nächste Runde des Comenius-Projekts steht für Projektkoordinator Alfons Kitzinger und sein Team nun im Februar ein weiteres Treffen auf Zypern an. (ahi)
(Bilder: Hielscher/Tyroller)


Aktivitäten
 
|
Ökologie und österreichische Lebensart
Im Rahmen des derzeitigen COMENIUS-Projektes am VHG unter dem Motto „Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt“ reisten am Montag, den 03. Mai, fünf Schüler, begleitet von StRin Cordula Nutischer und StR Michael Käser, nach Langenlois/Niederösterreich.
U...
|
|
|
|
|
|
 
|
Partner aus Österreich, Polen, Slowenien und der Slowakei am Veit-Höser-Gymnasium
Bogen (ak) Schon zum dritten Mal engagiert sich das Bogener Gymnasium in einem COMENIUS-Schulkooperationsprojekt der Europäischen Union. Dabei arbeiten verschiedene EU-Schulen zwei Jahre lang an einem gemeinsamen Th...
|
|
|
|
|
|
| |

|
|
 |
|