Zwölftes UNESCO-Jugendform in Nürnberg - Menschenrechte und Mehr


Ein neunjähriges Mädchen sitzt im Schneidersitz neben einem 40-jährigen Mann – ihr Vater? Nein, ihr Mann, dem sie von ihren Eltern versprochen wurde.
Diese Situation stellte einen von vielen Diskussionspunkten dar, über die beim zwölften UNESCO-Jugendforum am 23. und 24. Februar 2010 in Nürnberg, der „Stadt der Menschenrechte“, gesprochen wurde. Daran nahmen auch sechs Schülerinnen und Schüler vom VHG zusammen mit StRin C.N. teil. Über 150 Teilnehmer aus verschiedenen Schulen und Jahrgängen setzten sich in elf Workshops mit dem Leitthema „Menschenrechte – Hier und Heute“ auseinander.
Diese Seminare reichten von den Problemen des Rechtsradikalismus und der Machtverteilung in der Schule, über Menschenpflichten bis hin zu den Fragen nach Toleranz und Religionsfreiheit in Deutschland.

Dass diese Themen in gerade mal zwei Tagen nicht vollständig beantwortet werden konnten, ist klar. Dennoch war es interessant die Auffassungen, Erfahrungen und Argumente der anderen Teilnehmer zu hören und dadurch über seine eigene Meinung nachzudenken.

Außer diesen Angeboten hatte man auch die Möglichkeit neue Leute über tolle Fadentricks kennen zu lernen.

Das Abendprogramm war außerdem sehr gelungen.

Am Ende des Jugendforums beschlossen die SchülerInnen des VHG zusammen mit ihrer begleitenden Lehrkraft – im Sinne der Nachhaltigkeit - Folgendes:

Die Arbeit in den Workshops wird als Grundlage für einen Tag in der Projektwoche der Mittelstufe nach den Osterferien zum Thema „Menschenrechte“ dienen.

(Herbert Graf & Elisabeth Hilmer)





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