Zu Besuch beim Geigenbauer

24Jul2017

Im Rahmen der Projektwoche durften die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesklasse 6c den Geigenbaumeister Hermann Hirth in Straubing besuchen. In seiner Werkstatt erklärte er den jungen Besuchern zunächst, aus welchen Bestandteilen ein Streichinstrument besteht. Im Anschluss erläuterte er anhand passender Modelle die verschiedenen Entwicklungs- und Arbeitsprozesse des Geigenbaus. Er zeigte Arbeitsgeräte, mit denen er das Holz und später das Instrument bearbeitet und erzählte über verschiedene Materialien, die man braucht, um eine Geige oder ein Cello zu bauen oder zu reparieren. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler von Herrn Hirth, der sich bereits seit rund 70 Jahren mit dem Geigenbau beschäftigt, dass die Decke eines Streichinstruments in der Regel aus Fichtenholz gearbeitet wird, wohingegen für den Boden Ahorn verwendet wird. Auch über den Bau eines Bogens wusste der Geigenbauer einiges zu erzählen, zum Beispiel dass die weißen Bogenhaare vom Schweif eines mongolischen Schimmels stammen. Besonders fasziniert zeigten sich die jungen Besucher von einer 16-tel Geige, mit der schon kleine Kinder das Geigenspiel erlernen können. Da sich die Gäste aus Bogen sehr interessiert zeigten, musste Herr Hirth viele Fragen rund um den Geigenbau beantworten. Zum Schluss durften einige Instrumente ausprobiert werden: Lena spielte zunächst auf einer „echten“ Hirth-Geige, bevor sie sich auch auf der etwas größeren Bratsche versuchte. Sophie, Kathi und Natascha entlockten im Anschluss einem Cello einige Töne.

Herzlichen Dank an den Geigenbaumeister Herrn Hermann Hirth für diesen interessanten Vormittag!

(Miriam Liebl)