Auf den Spuren von Wölfen und Luchsen - Schullandheim der 5.Jahrgangsstufe

31Aug2017

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fuhren wir, die 5. Jahrgangsstufe, ins Schullandheim nach Finsterau.

Am Montag kamen wir nach einer zweistündigen Busfahrt an unserer ersten Station, dem Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald, an. Bei unserer Wanderung durch das Gelände sahen wir Wölfe, Wildschweine, verschiedene Vögel, einen Marder und – was uns am meisten faszinierte – einen Luchs. Nach einer kurzen Pause fuhren wir weiter zu unserer Unterkunft, dem Salvador-Allende-Haus. Im Schullandheim angekommen bezogen wir unsere Zimmer und ließen uns das Abendessen schmecken. Anschließend hatte jede Klasse eine „Klassenleiterstunde“, in der wir über den Ablauf des nächsten Tages informiert wurden.

Am nächsten Morgen gingen wir zu Fuß zum Freilichtmuseum. Dort nahmen wir an einer Kräuterwanderung teil und lernten, welche Kräuter gegen welche Krankheiten helfen. Da jedes Kraut einen eigenen Geschmack hat, verwendet man sie auch als Gewürze für verschiedene Gerichte. Wir bastelten Kräutersäckchen und aßen selbst gemachtes Brot mit Kräuterquark. Danach sahen wir uns die alten Bauernhäuser an und spielten am Gelände. Am späten Nachmittag durften wir dann im Pool der Unterkunft baden. Allerdings war dieser doch ziemlich kalt, so dass die meisten nicht lange im Wasser blieben.

Am Mittwoch wanderten wir auf den Siebensteinkopf und überquerten dabei auch die Grenze zu Tschechien. Man sieht hier auch noch einen Teil der „alten“ Grenze mit Stacheldraht und einem Wachturm. Am Gipfel angekommen machten wir eine Pause und genossen die Aussicht. Obwohl es immer wieder regnete, waren wir alle fröhlich und spielten unterwegs verschiedene Spiele. Vor dem Abendessen hatten wir noch Zeit, T-Shirts zu bemalen und die Abschlussveranstaltung vorzubereiten.

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus nach Sankt Oswald. An der Bushaltestelle wurden wir von zwei sehr netten Waldpädagogen abgeholt, die uns in die Kapelle und zu einem Hirschgehege führten. Wir wurden in Teams aufgeteilt und spielten viele lustige und spannende Spiele. Nach einer Brotzeitpause gingen wir ins Waldmuseum. Dort erklärten uns die Führer z.B. die Geschichte des Bayerischen Waldes, die Eigenheiten der Natur und das Leben der Menschen in der Region. Danach hatten wir noch Zeit im Museum herumzugehen und uns alles genau anzuschauen.

Nach dem Abendessen versammelten wir uns in der Turnhalle der Unterkunft zu einer Abschlussveranstaltung. Trotz des Regens setzten wir uns anschließend um ein Lagerfeuer, Herr Tomys spielte Gitarre und wir sangen.

Am Freitag gingen wir nach dem Frühstück in unsere Zimmer und packten unsere Koffer. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück nach Bogen und erhielten unsere Zeugnisse.

Obwohl es für Ende Juli viel zu kalt und regnerisch war, war es eine lustige und interessante Woche, die wir so schnell nicht vergessen werden!

Diana, Emily, Sofie, Milena und Ina (6b)