Hattrick beim Bundeswettbewerb -Stefan Drewniok zum dritten Mal für bundesweiten Physikwettstreit qualifiziert

06Mai2018

Schon zum dritten Mal in Folge konnte sich Stefan Drewniok, Zehntklässler am Veit-Höser-Gymnasium Bogen,  für den MNU-Bundeswettbewerb als einer von 30 Kandidaten in Stellung bringen. Dieser beginnt am kommenden Montag, 7.Mai, in Freising.

MNU – hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein Verein zur Förderung des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts, der jährlich den Bundeswettbewerb Physik organisiert. Der Weg dorthin ist mühsam. Nachdem der Sechzehnjährige die erste und zweite Runde in Heimarbeit gemeistert hat, darf er nun in Freising gegen seine 29 Konkurrenten aus dem ganzen Bundesgebiet antreten. Die Aufgabenformate für die einzelnen Runden sind ähnlich. Aus den verschiedenen Feldern der Physik gilt es jeweils zwei experimentelle und eine theoretische Aufgabe zu lösen. So zum Beispiel in der Optik Problemstellungen zur Brechung von Licht, in der Mechanik die Herausforderung herauszufinden,  an welchem Ort die Aufhängung einer Seilkamera in einem Fußballstadion am stärksten belastet wird, und in der Elektrik die Zusammenhänge zwischen Preis  und nutzbarer Leistung bei Batterien aufzuzeigen.

Stefans Leidenschaft gehört seit jeher der Physik. Schon als kleiner Knirps gab er sich nicht damit zufrieden, mit Legosteinen vorgegebene Konstruktionen nachzubauen. Er wollte eigene Entwürfe tätigen. Diese Begabung erkannte auch sein Physiklehrer Dirk Hoffmann, der ihn auf den Schulwettbewerb aufmerksam machte und ihn seit der achten Jahrgangsstufe coacht. Er versorgte den aufgeweckten jungen Mann anfänglich mit Materialien und las seine Arbeiten durch, bis sich der Schüler allmählich freischwamm. Denn Stefan, zwar vielseitig interessiert,  ist aber trotzdem kein Alleskönner, sondern plagt sich mit einer attestierten isolierten Rechtschreibstörung herum.

Doch das hält den VHG-Schüler nicht davon ab, alles, was mit Physik zu tun hat, aufzusaugen und sämtliche Angebote bereitwillig anzunehmen. So durfte er vor den Osterferien ein einwöchiges Praktikum am „IPP“, dem Max-Plank-Institut für Plasmaphysik in Garching, absolvieren oder an der Fachhochschule in Deggendorf am Programm „Tasting“ teilnehmen, also dort zwei Labortage verbringen. Für das kommende Stechen in Freising wünschen dem jungen Tüftler sein Mentor StD Hoffmann und die Klassenkameraden alles Gute.