Wege ohne bzw. zum Abitur

01Mär2019

Trotz des unsinnigen Donnerstags lauschten die Schüler*innen der Klasse 9a am Nachmittag gespannt den Worten des Berufsberaters Johann Wagner. 

Auf Anfrage von KBO Martina Murrer erklärte sich Herr Wagner sofort bereit, alle neunten Klassen - rechtzeitig zum Anmeldebeginn zum Quali am 1.März - über mögliche Wege ohne bzw. zum Abitur zu informieren. 

Als Einstieg wollte der Berufsberater wissen, ob bzw. welche Berufsvorstellungen bei den Schüler*innen vorhanden sind. Die meisten Schüler planen ein Studium. Doch was ist, wenn die Leistungen nicht genügen und die Schüler*innen ohne Abitur die Schule verlassen müssen? Hierzu bespricht Herr Wagner die Merkmale der beiden Arten der Berufsausbildung (schulische und betriebliche).

Nach einem Exkurs zum Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule und möglichen Zulassungsbeschränkungen kommt der Experte auf das duale Studium zu sprechen. Er erläutert die beiden Möglichkeiten (mit vertiefter Praxis bzw. mit integrierter Ausbildung) sowie die Vor- bzw. Nachteile dieser. 

Auch über Sonderausbildungen für Abiturienten, z.B. den Handelsfachwirt, wird gesprochen.

Letztendlich ist aber für die Schüler*innen der 9. Klasse interessant, auf welchen Wegen man zum Abitur kommt, wenn der Weg am Gymnasium zu holprig wird. Der Berufsberater erklärt, dass man mit Bestehen der 10. Klasse an die FOS gehen kann und dort nach zwei bzw. drei Jahren das (fachgebundene bzw. allgemeine) Abitur machen kann. Nach mindestens zwei Jahren Berufsausbildung wäre es aber auch möglich nach nur zwei Jahren das Abitur an der BOS abzulegen. 

Abschließend zum Themenbereich "Wege schulischer und beruflicher Qualifikation", welcher auch Bestandteil des Lehrplans WR in der 9. Jahrgangsstufe ist, ermuntert er die "Wackelkandidaten" den Quali zu machen und zumindest Erfahrungen mit Prüfungen zu sammeln.

Herr Wagner ließ es sich nicht nehmen auch noch ein paar Worte zum Thema Bewerbung und Vorstellung zu verlieren. So pochte er darauf, die Bewerbungsfristen im Auge zu behalten. Zudem gab er wertvolle Tipps zum Bewerbungsschreiben. Hinsichtlich des Vorstellungsgespräch betonte er, dass es wichtig sei sich über den Betrieb und Beruf zu informieren. Zudem solle man am Vorstellungstag sauber gekleidet und pünktlich erscheinen und sich gut auf mögliche Fragen des Personalers vorbereiten.

Zum Abschluss teilte der Berufsberater zwei Arbeitsblätter zum Thema "Was bei der Berufswahl zu bedenken ist..." und "Tipps und Infos zur Berufs- bzw. Studienwahl" aus.

Abschließend bedankte sich Frau Murrer mit einer VHG-Tasse bei Herrn Wagner, die er bei seinen zahlreichen Beratungsterminen am VHG sicherlich gut gebrauchen kann.

Liebe Schüler*innen, nutzt bitte das Angebot von Herrn Wagner! Er steht euch bzw. euren Eltern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite!

MuM