Stadt Bogen nunmehr in aller Munde – VHG-Gymnasiasten kreieren für das Fair-Trade-Projekt „Die Gute Schokolade“ Umschläge mit Motiven aus der Stadt

12Jun2020

Das Veit-Höser-Gymnasium Bogen hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen von Fairtrade das Projekt „Die Gute Schokolade“ zu unterstützen. Und zwar dadurch, dass Oberstufenschüler die Motivgestaltung der Schokoladenverpackung im Rahmen des Kunstunterrichts übernommen haben.

Die besten Arbeiten mit Motiven aus der Stadt Bogen und der unmittelbaren Umgebung wurden schulintern prämiiert und dafür ausgewählt. Am gestrigen Freitag fand dazu im Edekamarkt von Sebastian Moder in Furth ein Pressetermin mit Vertretern des Landkreises, der Stadt Bogen und des Veit-Höser-Gymnasiums statt, um die Öffentlichkeit über die Aktion zu informieren. Nunmehr liegt die süße Verführung aus Bogen zum Anbeißen im Handel auf.

Chemiefachbetreuer StD Willi Gasparics initiierte die Aktion, dass sich die Schule des Fair-Trade-Gedankens annehmen sollte. Dieser bedeute klimaneutrale, nachhaltige Kakaoproduktion bei gerechter Bezahlung für die Bauern und ihre Helfer. Für je fünf verkaufte Tafeln Schokolade lasse sich mit dem Erlös jeweils ein Baum pflanzen, wie Maria Birkeneder, neben Anita Karl Sprecherin der Fair-Trade-Steuerungsgruppe des Landkreises, berichtete.

Für seine Idee konnte Gasparics Kunsterzieher Edgar Stein (OStR) gewinnen, der die Motivgestaltung für den Umschlag der Tafeln in seinen Unterricht integrierte. Die Aufgabe bestand darin, einen Linolschnitt anzufertigen, der dann im Anschluss koloriert werden sollte.

Gesagt, getan. Nachdem die Schüler ihrer Phantasie freien Lauf ließen und die Entwürfe vorstellten, wählte eine Jury unter Leitung von Schulleiter Clemens Kink fünf verschiedene Motive der Schüler Kristin Greifenstein, Korbinian Schwarzmaier, Dennis Kischik, Lukas Müller und Iana Giniiatova aus, alle mit Bezug zu Bogen. So zum Beispiel die Wallfahrtskirche Bogenberg, die ehemalige Klosterkirche Oberalteich, die Häuserfront am Stadtplatz, die Fassade des Gymnasiums oder die Eisenbahnbrücke als Symbol für die Weltoffenheit von Schule und Stadt. Ab sofort können die Leckereien erstanden werden. Insgesamt wurden 840 Kartons mit 11760 einzelnen Tafeln von Sebastian Moder, dem Besitzer des Edekamarktes in Furth, geordert, die sich nun die Kunden im Mund zergehen lassen können. Auch als Geschenk in Fünferpaketen geben die Naschereien eine gute Figur ab.   

Stellvertretende Landrätin Barbara Unger betonte in ihrem Statement, dass der Landkreis, der sich seit einem Jahr Fair-Trade-Landkreis nennen dürfe, diese Aktion des Gymnasiums und des Lebensmittelmarktes Moder nach Kräften unterstütze.  Auch ganz konkret mit dem Erwerb von zahlreichen Tafeln, die sich gut für kleine Präsente eignen.

Auch Bürgermeisterin Andrea Probst zeigte sich erfreut von dieser Aktion, zumal sich die Stadt durch die Umschlaggestaltung mit Motiven aus der Stadt von ihrer Schokoladenseite zeigen und Imagewerbung betreiben könne. Daneben bereiteten die süßen Schleckereien bei Geburtstagsgratulationen oder anderen Anlässen Freude. Mit einer größeren Order ließ sie ihren Worten auch Taten folgen.

H. Sagstetter