Schullandheim der 5. und 6. Jahrgangsstufe in Finsterau – ein besonderes Erlebnis!

Da im letzten Schuljahr die Fahrt ins Schullandheim coronabedingt entfallen musste, durften dieses Jahr in der letzten Schulwoche alle fünften und sechsten Klassen ins Salvador-Allende-Haus nach Finsterau fahren.

Anmolpreet, Anna, Alina und Marie (5c) berichten von ihren Erlebnissen:

Montag:
Wir sind mit dem Bus zuerst zum Nationalpark Bayerischer Wald gefahren. Dort haben wir viele verschiedene Tiere im Freigehege bestaunen können, z.B. einen Bären, ein paar Wildschweine mit ihren Jungen und viele verschiedene Vögel. Die Luchse haben sich leider rar gemacht. Im Anschluss sind wir zur Unterkunft gefahren und freuten uns über die schöne Anlage, die viel Platz für unsere Freizeitaktivitäten bot. Es gibt dort einen Spielplatz, einen Fußballplatz, ein Volleyballfeld, eine Turnhalle und sogar einen Swimming-Pool, in dem wir uns jeden Nachmittag erfrischen konnten.

Dienstag:
Wir sind mit einem Ranger des Nationalparks gewandert, der uns viele interessante Fakten über die Natur und das Leben früher in dieser Gegend erzählt hat. Wer hätte gedacht, dass es in der Gegend ein Wolfsrudel gibt oder dass in Mitterfirmiansreut schon zweimal eine große Schneekirche gebaut worden ist? Besonders beeindruckend war, als uns der Waldführer die beschwerlichen Schulwege der Kinder früher beschrieb, die teilweise jeden Tag bei Wind und Wetter über eine Stunde zur Schule und wieder zurück gehen mussten. In der Pause an der Hammerklause wurde uns das Prinzip der Klausen und Schwellgräben erklärt.

Mittwoch:
An diesem Tag wanderten wir auf den Gipfel des Siebensteinkopfs, wobei wir auch die Grenze nach Tschechien überschritten. Neben der Natur und den schönen Ausblicken wird uns auch das Stück einer alten Grenzanlage im Gedächtnis bleiben. Herr Stein erklärte uns die geschichtlichen Hintergründe dieser Gedächtnisstätte und beantwortete all unsere Fragen. Es dient als Mahnmal für die jahrzehntelange Teilung Europas in Ost und West. Am Nachmittag konnten wir zusätzlich zu den täglichen Angeboten noch T-Shirts bunt bemalen.

Donnerstag:
Heute gingen wir in das naheliegende Freilichtmuseum Finsterau. In der Führung mit dem Thema „Was die Biene alles kann!“ lernten wir alles rund um das fleißige Insekt und die Honigproduktion. Anschließend hatten wir noch genügend Zeit, uns die alten Bauernhäuser mit den originalen Möbeln und den alten Geräten anzusehen. Nach einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung wurde gegrillt und am Lagerfeuer gesungen und getanzt.

Freitag:
Am fünften Tag war die schöne, lustige und ereignisreiche Zeit in Finsterau leider schon wieder vorbei. Nach dem Kofferpacken, Aufräumen und Frühstücken brachten uns drei Busse wieder heil nach Hause. Schön war`s!!!!

 

Anmolpret, Anna, Alina und Marie (5c)