Am 06.03.2026 besuchten die 9. Klassen des Veit-Höser-Gymnasiums gemeinsam mit ihren Lehrkräften Michaela Abele, Jens Labrenz, Leo Sautner und Nico Steinbach die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Ziel der Exkursion war es, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und einen authentischen Eindruck von den Ereignissen und dem Leid der Opfer zu gewinnen. Nach der Ankunft wurden die Schülerinnen und Schüler, eingeteilt in vier Gruppen, von Mitarbeitenden der Gedenkstätte empfangen und erhielten zunächst eine Einführung in die historische Bedeutung des Konzentrationslagers Flossenbürg. Dabei wurde erklärt, dass Flossenbürg eines der großen Konzentrationslager im nationalsozialistischen Deutschland war und tausende Menschen dort unter unmenschlichen Bedingungen leiden und sterben mussten. Im Anschluss begann die geführte Besichtigung des Geländes. Die Gruppen besuchten unter anderem zentrale Orte des ehemaligen Lagers, darunter Bereiche, in denen früher Baracken standen, sowie das ehemalige Lagergefängnis. Während der Führung wurden zahlreiche Einzelschicksale beschrieben, wodurch die grausame Realität des Lageralltags für die Schülerinnen und Schüler greifbarer wurde. Besonders bewegend war es, an den Originalschauplätzen zu stehen und zu erkennen, wie systematisch die Menschen dort entmenschlicht wurden. Ein weiterer wichtiger Teil der Führung war der Besuch der Gedenkstättenbereiche, die heute an die Opfer erinnern. Hier wurde auch über die Befreiung des Lagers sowie über die Bedeutung des Erinnerns und Gedenkens gesprochen. Der Besuch in Flossenbürg hinterließ bei vielen Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck uns machte deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um aus ihr zu lernen. Die Exkursion war daher nicht nur eine Ergänzung zum Unterricht, sondern auch eine wichtige Erfahrung, die zum Nachdenken über Werte wie Toleranz, Respekt und Menschenrechte anregte.
M. Abele